Hartha verliert Relegationshinspiel

SG Kurort Hartha - Zwönitzer HSV 1928                21:26 (15:12)

 

Zum gewissen Teil war die Spielzeit 2017/18 für Harthas Männer eigentlich abgehakt. Es standen verschiedene Szenarien im Raum,

wie und in welcher Liga es in der kommenden Saison weitergehen könnte, einzig die Relegation stand nicht wirklich zur Debatte.

Dann wurde es im Verlauf der letzten Woche hektisch, Termine wurden verschoben, Hallenzeiten gesucht und abgestimmt, Telefonate geführt. Ergebnis des ganzen Prozesses war das erste Relegationsspiel für die Männer der SG gegen den Tabellenzweiten aus der Weststaffel der Verbandsliga des HVS, die Mannschaft des Zwönitzer HSV 1928.

Beide Mannschaften waren sich vor den anstehenden Spielen noch nicht begegnet, somit konnte sich Hartha unter der Woche nicht wirklich auf das Spielgeschehen vorbereiten. Mit Würzberger, Michel und Ulbricht fehlten den Kurortlern zudem gleich drei Stammkräfte im wichtigen Auswärtsspiel.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften traten die ersten Minuten verhalten auf, auch um zu sehen wie der Gegner agieren würde. Im weiteren Spielverlauf wechselte die Führung immer wieder, ohne dass sich ein Team entscheidend

absetzen konnte.

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs gelang es den Harthaer aufgrund des nun immer besser arbeitenden Abwehrverbunds, die Führung Stück für Stück auszubauen. Vor allem der gut aufgelegte F. Just schaffte es immer wieder die gegnerische Abwehr zu überwinden und dann oftmals mühelos einzunetzen. Die 3-Tore-Führung zur Halbzeit war verdient, mit 12:15 ging es in die Kabinen.

Motiviert auf der Leistung aus der 1. Halbzeit aufzubauen, wollten die Gäste den Gegner weiterhin auf Abstand halten und die

Führung ausbauen. Doch es kam anders als erwartet. Nach nicht mal zwei gespielten Minuten im zweiten Durchgang wurde Kapitän Gaube schwer im Gesicht verletzt und war somit aus der Partie. Zusätzlich wurde nun Torschütze Just mit einer Pressdeckung aus

dem Spiel genommen. Dies führte zu einem schwerwiegenden Bruch im Harthaer Spiel.

Die Abwehr stand zwar weiterhin gut, jedoch konnten die Ballgewinne im Angriff nicht mehr zu leichten Toren genutzt werden.

So schmolz erst der Vorsprung dahin, dann übernahmen die Gastgeber die Führung. Trainer Wunsch nahm seine Auszeiten,

doch auch diese brachten keine neuen Ideen in das Harthaer Angriffsspiel. Zu dem mussten die Gäste in der Schlussphase einige zumindest diskussionswürdige Zeitstrafen hinnehmen, so dass sich Hartha zum Ende mit 21:26 geschlagen geben musste.

Das Ergebnis ist damit leider alles andere als eine ideale Voraussetzung, dennoch ist für die Kurortler immer noch alles möglich.

Das Rückspiel findet am 13. Mai um 16 Uhr in der Saubachtalhalle in Wilsdruff statt. Die Mannschaft der SG muss vor heimischer

Kulisse nun mit mindestens 6 Toren gewinnen, um die Relegation noch für sich zu entscheiden und somit den Klassenerhalt zu schaffen.




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Thomas Petzsch

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