Hartha's Männer verlieren auswärts unnötig

SG Leipzig/Zwenkau - SG Kurort Hartha           27:26 (16:11)

 

Gefühlt zum ersten Mal in dieser Saison konnte Hartha's erste Männermannschaft aus den vollen Schöpfen und mit 14 Akteuren die

Reise nach Leipzig antreten.

Krankheitsbedingt fehlte Kreisläufer Philipp Pollmer, der dem Team auch die nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Erfreulich dagegen war, dass sich Keeper Linde nach seinem Kreuzbandriss aus dem Frühjahr 2017 wieder Schritt für Schritt heran gekämpft hat und der Mannschaft um Trainer Wunsch - nach dem kurzfristigen Abgang von Conrad -wieder zur Verfügung steht. 

Coach Wunsch schwor sein Team vorm dem Spiel ein und erinnerte an das Hinspiel, als die ersten Punkte in der Sachsenliga eingefahren werden konnten. Mit einfachen Kreuzbewegungen und einstudierten Spielzügen sollte die Abwehr des Gastgebers überwunden werden, um so das Spiel gestalten zu können. Folgerichtig gehörten die Anfangsminuten den Gästen.

Geschickt wurden die Fäden durch Kapitän Gaube gezogen und im Tor konnte Würzberger zu Beginn fast jeden Torwurf entschärfen. Teilweise betrug die Führung bis zu vier Toren. Doch dann konnten sich die Leipziger fangen und vor allem ihre Angriffe konsequent

zu Ende spielen. Hartha's Abwehr verlor den Zugriff und Leipzig konnte den Vorsprung erst verringern und nach kurzer Zeit selbst in Führung gehen.

Im Angriff hatten die Kurortler völlig den Faden verloren und produzierten zu viele einfache und unnötige Ballverluste und technische Fehler. Diese konnten bis Ende der ersten Hälfte kaum abgestellt werden, sodass es mit 16:11 in die Kabinen ging.

Wer dachte, die Partie wäre damit entschieden, der sah sich allerdings getäuscht. Trainer Wunsch appellierte in der Halbzeitansprache nochmal an seine Spieler, endlich die einfachen Fehler abzustellen. Die Angriffe sollten konsequent bis zur besten Chance die Angriffe auszuspielt werden, um den Gegner nicht zu einfachen Gegenstößen einzuladen.

Nachdem das Spiel in den ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte vor sich hinplätscherte, zeigten Hartha's Männer, dass sie zurecht in Sachsens höchster Spielklasse sind. Mit Kampfeswillen, einer ganz starken Abwehrleistung, schnellen Umkehrspiel und Spielwitz konnte Tor um Tor egalisiert und der Ausgleich erkämpft werden.

Vor allem durch den eingewechselte Fritzsche und den Linkshalben Hasselbusch konnten in dieser Phase wichtige Tore erzielen werden. Doch mehr als der Ausgleich war leider nicht drin. Die Aufholjagd hatte zu sehr an den Kräften genagt, sodass

der „Lucky Punch“ nicht gelingen wollte.

Gehen Ende des Spiels konnte Leipzig immer wieder 2 bis 3 Tore vorlegen. Die Gäste gaben sich nicht auf und versuchten alles,

mussten sich letztendlich aber mit 27:26 wiederholt auswärts geschlagen geben.

Co-Trainer Texter meinte nach dem Spiel: „Trotz allem kann man auf die kämpferische Leistung und Moral vor allem in der zweiten

Hälfte stolz sein und darauf aufbauen. Wenn wir an diese Leistung über die volle Spieldauer anknüpfen können, dann werden auch die nächsten Punkte auf der Habensseite folgen.“

Die nächste Möglichkeit dazu ergibt sich am nächsten Sonntag. Die Tabellenvorletzte aus Riesa/Oschatz gastiert ab 17 Uhr im BSZ

zu einem „Vier-Punkte-Spiel“.

 




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