Die Zauderer von Oz?

SG Kurort Hartha II - HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II    22 : 24

Am vergangenen Wochenende traf sich das Trainergespann – nennen wir sie Doro(bert)thy und Toto (a.k.a. S.L.) – und wussten nicht was sie tun sollten.

Die Gute Spielplan-Fee gab Ihnen einen Tipp sich ins Lande der „Otto-Dix-Straße-Sporthalle des BSZ“ (das ist zu lang, deshalb

heißt es ab jetzt „OZ“) zu begeben um dort die Böse Hexe des Ostens, die in Neustadt-Sebnitz zu Hause ist, zu besiegen.

Sie versuchten viele Mitstreiter zu gewinnen, aber wehe: Als sie im Lande OZ ankamen, hatte sich die Böse Hexe des Ostens schon

breit gemacht und es waren nur wenige Mitstreiter zu erblicken. Zwei von Ihnen rangen gerade unter Fürst Peter gegen die

FreeWil`s – aber das ist eine andere Geschichte.

Nach und nach trafen genügend Mitstreiter ein und da man sich in diesem Jahr noch nicht gesehen hatte (wird Training

überbewertet?) , wurde es ein herzliches Wiedersehen. Zwei Herren – ihren Gewändern nach aus der Smaragdstadt – bedeuteten den Parteien einen baldigen Spielbeginn. Dorothy und Toto gaben als Spielplan aus dem gelben Ziegelsteinweg zum Sieg zu folgen, oder so ähnlich? Gelb schien vor allem im Kopf von Dorothy Gemeinschaft hängen geblieben zu sein, rannten sie doch am Anfang der Partie oft

in die ebenso gekleidete Böse Hexe des Ostens.

Den Zuschauern des Spektakels kam es vor als stünden sechs, rostige Eiserne Holzfäller auf dem Parkett, die alle ihre Ölkanne vergessen hatten. Kaum Bewegung und wenig Gegenwehr ließen die Böse Hexe des Ostens frohlocken. Beim Rückstand von 5:11 schlug Dorothy ärgerlich die Hacken ihrer Schuhe zusammen und Toto forderte zum kurzen Gespräch. Beide hatten eine Ölkanne gefunden

und drehten an den richtigen Schräubchen. So wurde der Rückstand bis zur Pause verkleinert.

Nach dem Seitenwechsel versuchten Dorothys Mitstreiter die Böse Hexe des Ostens in den Griff zu bekommen. Doch immer wenn

sie dabei waren zum entscheidenden Schlag auszuholen, wurden sie von den Kreaturen der Hexe gestoppt. Die Herren aus der Smaragdstadt trugen auch einen Teil zur Konfusion auf dem gelben Ziegelsteinweg bei, wobei auch die Böse Hexe des Ostens nicht verschont blieb. Alles in allem verstanden es Dorothys Mitstreiter nicht daraus Kapital zu schlagen. Es fehlte zu oft Verstand (falsche

Entscheidung getroffen) oder Herz oder an beidem. Zu guter verletzt verloren die Löwen sogar den Mut und mussten sich mit 22:24 geschlagen geben.

Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nach dieser verdienten Niederlage aufwacht und sich wieder Ihrer Tugenden besinnt. Am

kommenden Wochenende hat man in Niederau Gelegenheit zu zeigen, was wirklich in ihr steckt. Daran arbeiten sollte jeder Spieler zuerst bei sich. Weil anders als im Märchen werden im Handball keine Geschenke gemacht!




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