Schraubenschlüssel erfolgreich verwendet

SG Kurort Hartha II - SV Niederau 1891 II               27 : 19

 

Zum ersten Heimspiel der Saison war die zweite Vertretung aus Niederau zu Gast –eine Mannschaft mit der man sich in der Vergangenheit stets interessante Duelle geliefert hatte. Vom Papier her hatte Hartha den numerischen Vorteil, da bei

Niederau drei der möglichen vierzehn Plätze frei blieben.

Weil aber bei ähnlicher Konstellation der dritten Mannschaften im Spiel vorher Hartha klar das Nachsehen hatte, waren die Trainer gewarnt. Außerdem sollten die Fehler aus dem Neustadt-Spiel nicht wiederholt werden. Leider waren keine Schiedsrichter erschienen, so dass M. Krause die Partie mit einem Sportfreund aus Dresden Löbtau (SR vom Spiel der Dritten) leitete.

Hartha begann sehr konzentriert in Abwehr und Angriff und spielte sich schnell eine 7:2 und etwas später eine 12:4 Führung heraus. Niederau hatte in der ersten Halbzeit nicht viel entgegen zu setzen, was sicher auch an den teambildenden Maßnahmen des Gegners

am Vorabend lag.

Harthas Trainergespann Linde/Neumann schien die richtigen Stellschrauben der Mannschaft gefunden zu haben, die bis zur Pause

den Vorsprung sicher verwaltete (15:8). Das Haar in Harthas Suppe, wenn man es denn suchen möchte, war die Chancenverwertung

und gegen Ende der Halbzeit das Rückzugsverhalten.

In der Pause sprachen die Trainer dies an, wobei einige Aktive auch den denkwürdigen 13.03.16 im Kopf hatten, als man nach 17:8 Pausenführung noch 26:27 gegen eben diese Niederauer verlor.Diese Bedenken wurden aber schnell zerstreut, da Hartha wie in der ersten Hälfte weiter machte. Es gelang den Vorsprung zunächst auszubauen (20:9), ehe man sich eine kleine Schwächephase leistete.

Weil der Harthaer Angriffsmotor etwas stotterte, gelangen den Gästen drei Treffer in Folge. Coach Neumann reagierte mit einer Auszeit in der er bei der Mannschaft noch etwas Feintuning durchführte. Im Ergebnis stabilisierte sich das Harthaer Spiel wieder, jedoch fehlte der Glanz der ersten Spielminuten. So pendelte sich der Vorsprung bei 8-10 Toren ein, ehe die Schiedsrichter bei 27:19 abpfiffen.

Am nächsten Sonntag sind die Harthaer in Ihrer ehemaligen Heimhalle (90iger Jahre) bei der dritten Mannschaft des HSV Dresden zu Gast – einer Mannschaft mit gefühlten 400 Jahren Handballerfahrung. Die in Ihrem letzten Heimspiel mal eben Ruppendorf mit 44:11 nach Hause geschickt – wir sind also gewarnt und gespannt. Anwurf ist am 17.09.17 11:00 in der Gamighalle.

 

Hartha spielte mit Kühn, Y. Mietzsch (beide Tor), Weise (3),Müller (7), Zeibig (1), Rademacher (1), J. Krause (3), Schoß (1), Siebenhühner

(5), Krahl(1), Miersch (-/1), Hasselbusch (3), Hillig (-/1), Karsties




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