14. Spieltag Verbandsliga Frauen

HSG Weißeritztal - VfL Meißen                   23:29 (11:11)

 

Mit stillem Jubel klatschten die favorisierten Handballerinnen des Vfl Meißen ihre Gastgeberinnen in der Saubachtalhalle zu Wilsdruff

nach der Partie am Samstag ab.

Ihnen war sicher bewusst, dass sie beim 29:23-Sieg über die Weißeritztaler HSG-Spielerinnen mit einem blauen Auge davon gekommen sind.

Das Hinspiel beider Teams im Dezember 2016 ging damals klar zugunsten des Drittplatzierten aus der Porzellanstadt (26:13). Somit waren

die Rollen vor dem Anpfiff klar verteilt. Die Hausherrinnen wollten frei aufspielen und sehen, was möglich ist. Und es war diesmal viel drin.

Zu Beginn gestaltete sich die Partie ausgeglichen (2:2), ehe die Vfl-Damen auf 6:2 davonzogen. Doch die HSG holte den Rückstand wieder

auf und verkürzte durch Anja Braune von der Außenposition auf 5:6. Technische Fehler und ein Unterzahlspiel schienen die Aufholjagd

zunichte zu machen, war der Rückstand erneut auf vier Treffer gewachsen – 5:9. Doch die HSG-Damen ließen sich nicht beirren und

erzielten diesmal durch Annelie Stange beim 9:10 erneut den Anschlusstreffer.

Bis zur Halbzeit konnte dann das Ergebnis sogar wieder ausgeglichen gestaltet werden, wobei auf HSG-Seite weitere zwei

Kontermöglichkeiten ungenutzt blieben. Beim Stande von 11:11 ging es in die Kabinen. Die HSG-Frauen waren nun richtig heiß gelaufen,

bemerkten sie, es war noch alles offen in Hälfte zwei. Und so motiviert kehrten sie wieder auf das Handballparkett zurück und ließen nicht locker.

Beide Teams glänzten zwar erstmal mit Fehlversuchen in ihren Angriffsbemühungen. Aber nachdem der vermeintliche Favorit zum 14:13

einnetzte, parierte nachfolgend Katja Kutschbach einen Strafwurf (Vfl 12!! – HSG 3!) und ihre Vorderleute drehten dann das Resultat in

kürzester Zeit auf 16:14 für sich. Doch anstatt nun beflügelt weiter zu spielen, ging danach scheinbar nichts mehr.

Die fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gegen die Heimmannschaft schienen nun nicht mehr enden zu wollen und verunsicherten

zusehends den Tabellenletzten. Allein die Strafwurfverteilung spricht Bände, es wurden etliche Situationen mit zweierlei Maß gemessen. So marschierten nun fortan die Gäste wieder voran und legten Tor um Tor drauf – 16:20, 18:24. Der Glaube an einen möglichen Sieg für die

HSG-Handballerinen war dahin.

Beim Abpfiff war die Enttäuschung der Gastgeberinnen sehr groß, sahen sie vor allem in der zweiten Hälfte keine faire Leistung der

„Unparteiischen". Die Meißner Spielerinnen spielten ihren Stiefel clever runter und nutzten ihre Chancen gut und wußten wohl auch, dass

hier einiges schief lief … Insgesamt sahen die Zuschauer eine tolle Leistung ihres Teams, wo unser Urlauber Anja Braune frisch von der

Piste weg sechs sehenswerte Treffer erzielte.

Doreén Klein

 

HSGW mit: Katja Kutschbach, Sahrah Lehmann (beide Tor); Doreén Klein (4/2), Lisa Eger (1), Sandra Kunath, Annelie Stange (5),

                   Carolin Golenia (4), Sandra Gläser (2), Manja Schulze (1), Madlen Mieth, Anja Braune (6); Jörg Ulke (MV)

 




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