Gut gespielt und doch am Ende leere Hände

SG Kurort Hartha III – Sportfreunde 01 Dresden III           22:23 (11:13)

 

Das letzte Spiel der Hinserie stand am 2. Advent ins Haus und zu Gast waren die Sportfreunde,

ihrerseits Tabellenführer der 3. Kreisliga Dresden.

Kroppi war schon seit Wochen aus dem Häuschen, gegen seine alten Teamkollegen anzutreten und nutzte die Trainingseinheit

am Freitag zu gezielten Bearbeitung von Defiziten, um seine Truppe auf den Gegner einzustellen. Doch leider tauchten gar nicht

so viele bekannte Gesichter auf, denn auch bei den Sportfreunden steht die Zeit nicht still.

Entweder wird dort keiner älter und die spielen alle in der Zweiten oder die verstecken irgendwo noch eine vierte Mannschaft.

Oder der Kroppi ist einfach der fitteste von allen. Der Gegner reiste also mit einer für die Liga doch recht jungen Truppe an.

Mit dieser Altersgruppe assoziiert man meist Eigenschaften wie Schnelligkeit und Durchschlagskraft und Siegeswillen.

Da das bei manch Spieler der älteren Semester nur versteckt zu Tage tritt, verstärkten sich auch die Hausherren mit drei

Jugendspielern.

Dann häuften sich bei den Gastgebern die kleinen Fehler und die Sportfreunde zogen auf drei Tore davon. Hartha zeigte Moral

und glich zum 7:7 aus, dann zeigten die Sportfreunde ihre Klasse und setzten sich wieder ab. Hartha hielt gut dagegen, erlaubte

sich aber immer wieder einige Unaufmerksamkeiten, die der Gegner für einfache Tore zu nutzten wusste

Beim 9:13 kurz vor Ende konnten auch die Gastgeber endlich eine Schippe drauf legen und verkürzten zur Halbzeit auf 11:13.

Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Hausherren einen guten Start und glichen auf 13:13 aus. Wieder konnten die Gäste

aus Dresden gegenhalten und den alten 2-Tore-Abstand wieder herstellen. Der unermüdliche Müller aber wirbelte in der Mitte

und schafft so auch für seine Mitspieler immer wieder Räume.

Nach dem 18:18 schwanden den Harthaern dann ein wenig die Kräfte und die bessere Physis der Gäste kam zum Tragen.

Zwar blieb man auch im letzten Viertel des Spiels immer in Reichweite, aber die „Big Points“ ließen die Männer um MV

(„Motivations-Verantwortlicher) Starke in den entscheidenden Momenten liegen. Beim Stand von 20:23 waren die Messen

eigentlich gelesen.

In seiner letzten Auszeit sprach MV Starke seiner Mannschaft noch mal Mut zu, dass Spiel in einer vernünftigen Form

zu Ende zu bringen. Und tatsächlich gelang ihnen sogar noch der Anschlusstreffer, auch wenn es am Verlust der Punkte

nichts mehr änderte.

Harthas Dritte liefert in seinem letzten Spiel 2016 eine ordentliche Leistung ab und gegen die einzige Mannschaft mit

Aufstiegsambitionen verkaufte man sich sicher nicht unter Wert. Die Weihnachtstage verbringt man auf Platz drei, sicher

wäre mehr drin gewesen,aber die Mannschaft ist ja auch noch in der Findungsphase. Also bisher gilt „Ziel erreicht“

(mehr als drei Punkte eingefahren) und vielleicht gehen wir ja 2017 mal ohne blutende Nasen vom Spielfeld.

 

In diesem Sinne, einen schönen Advent, ein frohes Fest und einen guten Rutsch!




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