Überzeugende zweite Hälfte bringt nächsten Auswärtssieg

Radeberger SV - SG Kurort Hartha                    26:39 (14:15)

 

Gegen den Tabellenfünften aus der Bierstadt Radeberg wollten die Männer der SG Kurort Hartha an ihre gute Leistung der Vorwoche anknüpfen.

Die Gastgeber verloren in der Vorwoche nur knapp mit 27:28 gegen den derzeitigen Tabellenführer HSV Lok Pirna Dresden II.

Man war daher gewarnt und wollte mit maximaler Konzentration in die Begegnung gehen.

Doch das Spiel begann ganz anders als erhofft. Die Hausherren, fast durchgängig kleiner als die Gäste, kamen immer wieder durch schnelle Tempowechsel, sowie gefährliche Hüftwürfe und gut aufspielende Außenspieler zu Toren und konnten so jederzeit vorlegen.

Der Abwehrverbund sowie das Torwartspiel überzeugten nicht mit der gewohnten Konsequenz der letzten Wochen.

Wenn man von den geworfenen Toren ausgeht, stellt Hartha bislang den besten Angriff der Liga. Doch auch diese Stärke blieb im ersten

Spielviertel noch verborgen. Viele unvorbereitete Würfe, die durch Einzelaktionen entstanden, endeten nur am Aluminium oder wurden von gegnerischen Torwart pariert.

Resultat der ersten 15 Minuten war ein 10:6 Rückstand. 4 Tore im Hintertreffen war in der bisherigen Saison eine eher seltene Situation für die Kurortler und Trainer Wunsch nahm die Auszeit. Einige Umstellungen wurden getätigt, die wie auch in den letzten Spielen gut umgesetzt wurden. Chancen wurden konnten nun besser genutzt werden, immer wieder schaffte es die Abwehr den gegnerischen Angriff zu stoppen oder sogar

den Ball abzunehmen.

Bis zur Halbzeit konnte man den Spielstand korrigieren, verpasste kurz vor Halbzeitpfiff zwar die Chance eines 2-Tore Vorsprungs, ging aber

dennoch mit einer 14:15 Führung in die Pause. Nochmals wurden die anfänglichen Fehler angesprochen. Klar war, dass die Mannschaft um

Trainer Wunsch/Texter auch als eine Einheit auftreten musste, um die Punkte aus Radeberg mitzunehmen.

Mannschaftlich geschlossen kamen die Kurortler aus der Kabine und waren deutlich motivierter und zielstrebiger als im ersten Durchgang.

Eine gute Abwehr, ein sehr gut aufgelegter Felix Krause und die mit hoher Effizienz arbeitende Tormaschine waren drei Gründe für die

eigentliche Vorentscheidung nach 45 gespielten Minuten. In dieser Zeit legte die SG einem 2:11 Lauf hin und konnte so die eigene Führung

auf ein 16:26 ausbauen.

Die Auszeit, die Trainerteam Gnadig/Kutzner nahm, brachte aber kein weiteres Aufbäumen der Bierstädter. Souverän spielten die Gäste

die zweite Halbzeit zu Ende. Der Harthaer Rückraum wurde immer weniger bedrängt und kam so immer wieder zu leichten Toren.

Der 10-Tore Vorsprung konnte bis zum Ende sogar nochmal erhöht werden. Der Endstand nach einer zweiten Hälfte, die vom Teamgeist

her nicht überboten werden konnte, war ein 26:39.

Die SG steht nun mit 17:3 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Im Durchschnitt erzielte die Mannschaft 32 Tore und ließ selbst aber

nur 24 Gegentreffer zu.

Nun geht es im nächsten und vorerst letzten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellenführer aus Dresden um die Tabellenspitze.

Dann trifft man auf ein ebenso erfolgshungriges und junges Team wie das eigene. Wenn die Mannschaft denselben Ehrgeiz und

mannschaftlichen Geschlossenheit an den Tag legt wie gegen Radeberg, kann in diesem Spiel alles möglich sein.

Für Hartha spielten: Krause/Linde(Tor),Miersch(1/4), Gaube(5), S. Hasselbusch(7), Heinrich, Pollmer(2), Just(6),Hofmann(1),

Ulbricht(8), Karsties, Köchel(3), V. Hasselbusch(2)




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