"Der Schlüsssel zum Rezept " oder super eingestellt ins Derby

SG Kurort Hartha II - SG Ruppendorf                            39:28

 

So oder so ähnlich sah das Erfolgsgeheimnis von Harthas zweiter Mannschaft am vergangenen Samstag aus.

Bei ihrem ersten echten Derby in dieser Saison hatte sie die erste Vertretung aus Ruppendorf zu Gast.

Wegen der Torschützenstatistik der Liga und aus Erfahrungen der vergangenen Saison entschieden sich das

Trainergespann Linde/Neumann den Top-Torschützen der Gegner Tobias Heber, der 2010/11

als Förderlizenzspieler mit Harthas A-Jugend Vize-Sachsenmeister wurde, mit einer Sonderbewachung zu versehen.

Die Gastgeber starteten sehr konzentriert und gingen schnell 2:0 in Führung.Doch Ruppendorf hatte sich schnell

an die besondere Angriffssituation gewöhnt und fand zunehmend ins Spiel. Begünstigt durch falsche Wurfentscheidungen

der Harthaer kamen sie immer wieder schnell in Ballbesitz und konnten ihrerseits in Führung gehen. Vor allem Aufbauspieler

M. Krause klebte an diesem Tage das Wurfpech an der Hand. Aber auch der Rückraum konntee sich noch nicht richtig entfallten.

Einige Wechsel von der voll besetzten Bank brachten dem Harthaer Angriffsspiel neue Impulse und stellten die Gäste vor neue Aufgaben.

Auch weil die Mannschaft ruhig blieb und ihren Stiefel runter spielte, wechselte die Führung gegen Mitte der ersten Halbzeit letztmalig.

Die Abwehr war jetzt präsenter und konnte einige Ballgewinnne in Kontertore verwandeln.

Mit einem 20:11 ging es in die Pause. Die Trainer warnten, trotz der hohen Führung und weil noch 30 Minuten zu spielen seien,

nicht übermütig zu werden.Auch in der zweiten Hälfte gelang Hartha der erste Treffer. Ruppendorf hatte die Abwehrformation jetzt etwas

defensiver aufgestellt und probte auch im Angriff neue taktische Mittel.

Die Kurortler hatten anfangs etwas Probleme mit diesen Varianten, so dass der Vorsprung zwischenzeitlich etwas schmolz (23:17).

Die Trainer reagierten jedoch rechtzeitig mit einer Auszeit, welche die Mannschaft wieder in die Spur brachte. Ab der 45. Minute spielten

dann beide Teams ohne großen Vorkommnisse ihren Stiefel runter und der Abstand blieb bei 9-11 Toren bestehen. Erfreulich war,

dass trotz der vielen Wechsel kein Bruch im Harther Spiel erkennbar war und das der "Antony" seine ersten beiden Treffer bei den Großen

bejubeln durfte.




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