Nicht richtig die Stiefel geputzt?

SG Kurort Hartha - ESV Dresden          32:33 (15:14)

 

Am letzten Spieltag der Hinrunde begrüßte man in der heimischen Halle des BSZ Freital die Gäste vom ESV Dresden. Hartha wollte an die letzten guten Spiele gegen Waldheim und Riesa/Oschatz anknüpfen und weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Mit einem Sieg bliebe man am unteren Mittelfeld dran und würde den Anschluss daran nicht verlieren.

Beide Mannschaften trafen anfangs nach Belieben. Die offensive Abwehr der Hausherren stellte die Dresdner vor weniger Probleme. Vor allem von außen und vom Kreis gelangen den ESVern die ersten Treffer. Durch Fehlwürfe von Hartha gingen die Gäste vom Emerich-Ambros-Ufer in der 10. Minute mit 5:8 in Führung. Durch Umstellung auf eine defensivere Abwehr stellte man die Dresdner vor neue Aufgaben. Die Abwehr stand nun sicherer und zwang den ESV zu ungünstigen Torabschlüssen und Zeitspiel. Der Vorsprung der Gäste schmolz nun langsam und in der 21. Minute erzielte Tom Heinrich die erneute Führung für Hartha. Diese wurde auf zwei Tore ausgebaut. In einer Überzahlsituation 5 Minuten vor Schluss leistete sich Hartha aber einige Fehlabspiele und konnte somit keinen Vorteil daraus ziehen. Die erfahrenen Gäste kamen dadurch wieder heran. Tom Heinrich traf kurz vorm Pausenpfiff zur 15:14 Führung für Hartha.

Mit Ballbesitz für Hartha ging es in der zweiten Hälfte weiter und Stefan Hasselbusch traf zum 16:14. Eine Zeitstrafe gegen Stefan Amlang wussten die Gäste auszunutzen und glichen schnell zum 17:17 aus. Anschließend hatten beide Mannschaften paar technische Fehler auf Ihrer Seite. In der 40. Minute musste Hartha eine vertretbare aber etwas harte direkte Rote Karte für Felix Just hinnehmen. Den darauffolgenden Siebenmeter verwandelte der Dresdner Reinhardt zur 19:21 Führung der Gäste. Hartha ließ sich davon aber nicht beirren. Stefan Amlang und Hannes Ulbricht trafen weiter für die Hausherren. Beim ESV waren es vor allem Sebastian Sonntag und Paul Hohlfeld von Rechtshalb und Rechtsaußen die Ihr Team im Spiel hielten. Durch eine unnötige Zeitstrafe gegen Trainer Robert Neumann musste man weiterhin in Unterzahl spielen und verlor zudem noch den Ball. Auch das steckten die Harthaer Ballwerfer gut weg. Hartha kämpfte sich wieder auf unentschieden heran und nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte ständig zwischen dem ESV und Hartha. Jeder noch so kleiner Fehler konnte sofort mit einem Gegentreffer bestraft werden. 2 Minuten vor Schluss traf Stefan Amlang zum 32:32. Paul Hohlfeld vom ESV konnte 50 Sekunden vor Ultimo den erneuten Führungstreffer für die Gäste erzielen. Hartha kam erneut in Ballbesitz. Das Trainerteam nahm eine Auszeit, um die letzte Marschrichtung vorzugeben. Tom Heinrich auf Linksaußen wurde gut freigespielt und setzte zum Wurf an. Der Dresdner Tormann Kevin Püchl konnte aber den Wurf abwehren. Die letzten 15 Sekunden versuchte man mit einer Manndeckung in Ballbesitz zu kommen. Dies gelang auch, aber wurde von den zusammengewürfelten Schiedsrichterpaar Dienelt/Friedel mit Schrittfehler weggepfiffen.

Hartha zeigt wieder einmal großen Kampf und guten Handball, aber steht wieder ohne Punkte da. Nun wird es immer enger. Mit nur 5 Punkten steht man auf Grund des direkten Vergleiches gegen Heidenau am Tabellenende. Robert Neumann nach dem Spiel: „Mir fehlen etwas die Worte. Wir machen ein starkes Spiel, aber stehen am Ende wieder ohne Zählbares da. Zum Ende der Partie fangen die Schiedsrichter mit Schritte pfeifen an und ich fühle mich in der zweiten Hälfte etwas benachteilig. Die Zeitstrafe von mir war natürlich auch sehr dumm und nicht gerade fördernd. Das darf mir nicht passieren. Wir haben hier in Hartha die beste Mannschaft seit langen, aber rufen nicht unser ganzes Potential ab.“ Das nächste Spiel findet erst 2016 gegen den HSV Weinböhla statt. Wir wünschen allen Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Förderern einen erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für Hartha spielten:

Sven Lehmann (TW), Dominik Linde (TW), Martin Miersch (0/2), Falk Gaube (3), Stephan Hasselbusch (3), Tom Heinrich (4), Stefan Michel (3), Philipp Pollmer (2), Felix Just (2), Bob Hofmann, Hannes Ulbricht (7), David Fritzsche, Marcel Köchel, Stefan Amlang (6)




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