Vorletztes Heimspiel gewonnen, aber gestrahlt hat nur die Sonne…

SG Kurort Hartha II – HSV Weinböhla II          24:22


Zum vorletzten Heimspiel konnte Trainer Kropp wieder auf die volle Kapelle zurückgreifen. Der Gegner war dagegen mit nur zwei Wechslern angereist, stand aber angesichts der anderen Ergebnisse vom Wochenende mit dem Rücken zur Wand und brauchte beide Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim Gastgeber stellte sich die Situation wesentlich entspannter dar. Aber gerade davor warnte MV Kropp seine Spieler vor dem Anpfiff, denn schon im letzten Heimspiel hatte man den Gegner unterschätzt und völlig unnötig einen Punkt liegen lassen.    

Das Spiel startet ausgeglichen, Hartha legte vor und die Gäste glichen aus. So ging es bis zum 4:4. Der Spielaufbau der Hausherren wirkte zu statisch und so lief der Ball auch viel zu langsam durch die Reihen. Durch eine kleine Umstellung in der Abwehr konnte diese stabilisiert und so dem Gegner das Torewerfen erschwert werden. Mit viel Krampf und Kampf setzten sich die Kurortler auf 7:4 ab. Wirklich sicher wurde ihr Handballspiel trotzdem nicht. Zu viele Chancen blieben ungenutzt und zu oft verzettelte man sich wieder in Einzelaktionen, statt als Mannschaft zu agieren. Weinböhla kämpfte sich nach einer Harthaer Auszeit sogar auf 8:7 wieder heran und konnten den Abstand bis zum 11:10 halten. Doch kurz vor der Pause zogen die Hausherren nochmals an und setzten sich auf 13:10 ab.

Das MV Team Kropp/Eger konnte mit der Leistung ihrer Mannschaft also nicht wirklich zufrieden sein und versuchte durch einige Umstellungen wieder neue Impulse zu setzten. So gelang zwar das erste Tor in Halbzeit zwei aber auch weiterhin wirkte das Spiel der Harthaer verkrampft und unsicher. Bis zur Mitte des 2. Durchganges gelang es ihnen wenigstens den Gegner auf Distanz zu halten. Doch dessen Wille blieb ungebrochen. Hartha schaffte es trotz guter Gelegenheiten einfach nicht, sich entscheidend ab zusetzten. In der Abwehr bereiteten die gegnerischen Außen massive Probleme und auch im Konterspiel zeigten sich die Gäste zunehmend sicherer. Beim 21:21 stand das Spiel auf der Kippe. Doch nun zeigten die Gastgeber zumindest kämpferische Moral und auch spielerische Cleverness. Die Angriffe wurden kontrolliert zu Ende gespielt, man setzte sich auf 2 Tore ab. Auch die Zeitstrafe gegen Just musste man nun verkraften und Weinböhla erzielte den Anschlusstreffer. Doch auch der letzte Angriff wurde nicht überhastet abgeschlossen, sondern Krause am Kreis mustergültig frei gespielt, der den entscheidenden Treffer zum 24:22 markierte.

Damit gelingt Hartha ein Arbeitssieg in der eigenen Halle, als Belohnung dafür erkämpft man sich wieder den zweiten Tabellenplatz. Im letzten Auswärtspiel wird Trainer Kropp wieder mit weniger Spielern auskommen müssen, bevor am 26.04. dann das letzte Spiel der Saison 2014/15 im der Halle des BSZ Freital gegen den TSV Bärenstein ansteht.




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