Eine Serie geht zu Ende… Krampf und Kampf

SG Kurort Hartha II – HCS Neustadt-Sebnitz II          25:25


Ein Unentschieden, dass sich wie eine bittere Niederlage anfühlte, mussten die Männer der zweiten Vertretung der Harthaer Handballer am Sonntag in eigener Halle hinnehmen. Damit endet die Siegesserie der Kurortler eher unerwartet, aber vielleicht gerade deshalb gegen einen schwer zu bespielenden Gegner. MV Kropp konnte auf einen sehr gut besetzten Kader zurückgreifen, sowohl der Rückraum als auch die Außenpositionen waren doppelt besetzt.  Zwar warnte er seine Mannschaft noch zu Beginn vor dem schwierigen Gegner, aber grundsätzlich waren sich alle darüber einig, einen doppelten Punktgewinn vor heimischem Publikum einfahren zu müssen.    

Und Hartha legte los wie die Feuerwehr. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die ersten Angriffe schnell und kontrolliert vorgetragen. Schnell hat man sich einen guten Vorsprung von 6:2 erspielt. Aber dann stockte der Angriff plötzlich. Zwar wurden immer wieder gute Chancen herausgespielt, aber Tore wollten nicht mehr gelingen. Der gut stehende gegnerische Torwart entschärfte einen Wurf nach dem anderen, wobei es ihm die Gastgeber mitunter auch einfach machten. Diese wurden immer unsicherer und der Gegner schöpfte neues Selbstvertrauen. Bis zum Stand von 8:8 dauerte es, bis die Mannschaft von Trainer Kropp, bedingt durch einige Umstellungen wieder besser ins Spiel kam und sich auf 12:9 absetzten konnte. Doch trotzdem konnte die 1. Halbzeit nicht souverän zu Ende gespielt werden. Dank einiger Unkonzentriertheiten im gesamten Kader schafften die Gäste noch den Anschluss vor der Pause – 12:11.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich dem ersten. Hartha gelang das erste Tor, dann aber hielten die Gäste mit voller Kraft dagegen und gingen ihrerseits in Führung (14:15). Diese konnten die Gastgeber aber umgehend egalisieren und setzten sich auf 19:16 ab. Doch statt den Sack zu zumachen, leisteten sie sich wieder zu viele Fehlwürfe. Selbst sonst verlässliche Leistungsträger scheiterten konsequent am gegnerischen Keeper. Die Disqualifikation der gegnerischen Nummer 5 schien die Gäste eher zu beflügeln und die verunsicherten Harthaer produzierten weiter Fehler. Eine Drei-Tore-Führung hatten sie sich kurz vor Ende der Partie erkämpft. Nun folgte eine Zeitstrafe in der 58 Minute und eine offensive Manndeckung der Gäste. Statt den Ball in den eigenen Reihen zu halten, wurde dieser im Versuch, die Entscheidung herbei zu führen leichtfertig verspielt. Der Gegner bedankte sich und holte Tor um Tor auf. Mit der zweiten Hinausstellung aus Seiten der Harthaer 30 Sekunden vor Schluss erhielten die Spieler des HCS dann die Gelegenheit, einen Punkt zu entführen. Und sie nutzten ihre Chance, glichen zum 25:25 aus und feierten nach dem Schlusspfiff diesen verdienten Punktgewinn wie einen Sieg.

Die Gastgeber dagegen müssen sich eingestehen, dass sie an diesem Tag vor allen an sich und ihrer Chancenverwertung gescheitert sind. Das Unentschieden tut zwar weh, kommt aber vielleicht gerade zu richtige Zeit. Allen sollte nun wieder klar sein, dass jeder Punkt in den letzten Spielen hart erkämpft werden muss. In zwei Wochen kommt es in Radebeul zum Spiel gegen einen ähnlichen Gegner. Dort müssen alle wieder 100% Leistung bringen.    




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