HSG Weißeritztal I - Motor Dippoldiswalde          31: 19

Die Handballerinnen der HSG Weißeritztal kamen am Sonntagnachmittag zu einem deutlichen Sieg gegen die Neulinge in der Bezirksligastaffel, Motor Dippoldiswalde. Nach dem Abpfiff in der Wilsdruffer Saubachtalhalle stand ein 31:19 (16:12) für die Hausherrinnen zu Buche.

Damit bleiben sie weiterhin im punktgleichen Quartett der Tabellenspitze mit den Sportfreunden 01 Dresden, dem SHV Oschatz und SG Pirna/Heidenau II vertreten und rangieren mit 12:02 Punkten aufgrund des Torverhältnisses auf Platz zwei.

Den HSG-Spielerinnen waren die Gäste noch unbekannt. Aufgrund der bisherigen Spielergebnisse  der Gäste, die in der unteren Tabellenhälfte platziert sind, rechneten sich die Weißeritztalerinnen Siegchancen aus. Sie wollten vom Anpfiff weg das Spieltempo hoch halten und so ständig Gefahr von allen Positionen auf die Dippser Sieben ausüben. So entwickelte sich in der ersten Viertelstunde ein schnelles Spiel, wo beide Abwehrreihen noch die ein oder andere Lücke offen ließ. Motor konnte zwar zu Beginn zweimal die Führung erzielen, aber danach übernahm die HSG durch ein schönes Zuspiel von Annelie Angermann an den Kreis, das Lisa Eger zum 3:2 verwandelte. Diese Führung sollte im weiteren Spielverlauf Bestand halten, wo eben beide genannte HSG-Spielerinnen mit fünf Treffer die erfolgreichsten Feldtorschützen in ihrem Team werden sollten. Das hohe Tempo führte dann dazu, dass nach etwa 13 Minuten es bereits 10:6 für die in der Tabelle höher platzierten Weißeritztalerinnen stand.  Nun begann Trainer Michael Kühn sein Team durch zu wechseln. Die Abwehrreihe hatte diesmal noch ungewohnt Schwierigkeiten ihre richtige Abstimmung zu finden. So  kamen auch die Gäste weiterhin immer mal wieder zum Torerfolg. Auf HSG-Seite schlich sich die ein oder andere Unachtsamkeit im Spielaufbau ein, was aber an der dominanteren Rolle auf den Parkett nicht wirklich was änderte. Beide Teams wechselten beim Stand von 16:12 die Seiten.

Ein schöner Heber von Anja Braune von links außen läutete dann die zweite Hälfte des siebten Spieltages ein. Obwohl die HSG (wiedermal) die ein oder andere Großchance liegen ließ, hatten die Zuschauer nicht das Gefühl, das die Dippoldiswalder Handballdamen die Partie noch drehen würden. Mitte der zweiten Spielhälfte traf Manja Schulze zum 26:16, wo die Partie wohl schon entschieden war. Dennoch versuchten die HSG-Damen weiterhin das Tempo hochzuhalten und einige Spielzüge einzustreuen, um positiv für das Torverhältnis zu arbeiten. Beide Torleute im HSG-Kasten erwischten einen guten Tag und trugen auch so ihren Teil dazu bei, dass in der zweiten Halbzeit lediglich sieben Gegentore zugelassen wurden. Die Außenspielerinnen Madlen Mieth und Josephine Tietze besiegelten mit den beiden letzten Toren den sechsten Sieg in der laufenden Saison. Unterm Strich eine ordentliche Mannschaftsleistung, wo sicherlich noch weiter an der Genauigkeit und Abstimmung gearbeitet werden wird.

Am nächsten Wochenende kommt es dann zum Spitzenspiel der Frauenbezirksliga: die HSG reist zur zweiten Vertretung der SG Pirna/Heidenau, das sicher ein packendes Spiel verspricht.

 

HSG mit:  Sophia Manthey, Katja Kutschbach (beide im Tor); Doreen Klein (2), Lisa Egert (5), Daniela Meitzner (1), Sandra Kunath (5/4), Annelie Angermann (5), Maxi Ulbricht (3), Anja Braune (1), Manja Schulze (3), Madlen Mieth (2), Josephine Tietze (4); Michael Kühn (Trainer), Jörg Ulke (MV)

Doreén Klein




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