Das Spiel der vergebenen Chancen

SG Kurort Hartha II – USV TU Dresden          24:20

 

In einer fehlerreichen und handballerisch eher mittelmäßigen Partie behalten die Gastgeber die Oberhand und fahren, auch aufgrund der höheren Disziplin, am Ende verdient die Punkte ein.

Endlich konnte sich die 2. Mannschaft mal wieder vor heimischem Publikum präsentieren. Nachdem sie in der Fremde ihre Siegesserie ausbauen konnten, hieß es am Sonntag daran anzuschließen. Zu Gast war die Mannschaft des USV TU Dresden, doch wäre eine junge Studententruppe erwartet hatte sah sich getäuscht. Vielmehr traf man größtenteils auf alte Bekannte der ehemaligen SG Gittersee. Trainer Kropp konnte wieder auf einen zahlenmäßig recht ordentlichen Kader zurückgreifen und warnte seine Mannschaft, den erfahrenen Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

Konzentriert gingen die Hausherren ans Werk und erarbeiteten sich schnell eine 3:0 Führung. In der Folge präsentierten sie sich als die bessere Mannschaft, verpassten es aber, die Führung weiter auszubauen. Zu viele Angriffe wurden ungenau abgeschlossen und die Dynamik vom Beginn wich dem Standhandball der Vorwoche. Auch Überzahlsituationen wurden schlecht ausgespielt und der Trainer sah sich zu einigen lautstarken verbalen Einwürfen genötigt. Die Gäste ihrerseits versuchten über ihre Aufbaureihe ins Spiel zurück zukommen. Doch der stets wache Kühn im Harthaer Tor konnte mit einigen guten Paraden verhindern, dass der Abstand sich verkleinerte. Beim Stand von 11:9 zogen die Harthaer das Tempo endlich ein wenig an und setzten sich bis zur Halbzeit auf 14:10 ab.

Nach der Pause schienen sie zunächst daran anknüpfen zu können, bis zum 17:11 sah es nach einem sicheren Sieg aus. Dann aber stockte das Angriffsspiel der Hausherren wieder. Bälle wurden unsauber gespielt, zu wenig Druck auf den gegnerischen Abwehrblock generiert und viel Verantwortung auf die rechte Seite verlagert. Dazu kam Wurfpech und ein Gegner, der seine Chance wieder witterte. Mit einem 4-Tore-Lauf kämpften sich die Gäste wieder auf 19:17 ran. Den Kurortlern gelang es zwar, den Gegner in Schach zu halten, aber souverän war das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Auch aus den vermehrten Zeitstrafen der Gäste konnten nur bedingt Kapital geschlagen werden, das Überzahlspiel bleib an diesem Tag ausbaufähig. Positiv hingegen fiel L. Zeibig auf der Links-Außen-Position auf, der sich in dieser kritischen Phase ein Herz nahm und mit seinen Treffern die Mannschaft auf Kurs hielt. Kämpferisch stimmte es an diesem Tag wieder bei allen Beteiligten, aber die Umsetzung war eher suboptimal. Der 2. Durchgang endete unentschieden und Hartha ging dank der besseren ersten Hälfte und trotz des hohen kämpferischen Einsatzes der Gäste  beim Endstand von 24:20 als verdienter Sieger vom Feld.

 

Nächste Woche ist erstmal „faschingsfrei“ für die Harthaer Handball-Männer, bevor man am 23.11. im nächsten Heimspiel um 15 Uhr auf die 3. Mannschaft RHV aus Radebeul trifft. 




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