HSG Weißeritztal - HC Großenhain     36:18

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung schickten die Handballdamen der Spielgemeinschaft Weißeritztalkreis die gegnerische Sieben aus Großenhain nach Hause. In der Hainsberger Sporthalle bejubelten die Zuschauer einen überzeugenen 36:18-Sieg (19:10) ihrer HSG gegen den HC Großenhain.

Beide Teams standen sich ja in der vergangenen Saison am letzten Spieltag gegenüber, wo damals die Weißeritztalerinnen nach einer spannenden Partie doch noch den doppelten Punktgewinn mit nach Hause nehmen konnten. Somit waren die Gäste aus Großenhain von Gastgeberseite nicht zu unterschätzen, steckte auch noch die derbe Niederlage gegen den SV Rähnitz vom vergangenen Spieltag in den Knochen.

Um Trainer Michael Kühn waren am fünften Spieltag der Bezirksliga wieder alle Spielerinnen an Bord und bis in die Haarspitzen motiviert Einiges besser zu machen. Dies zeigte sich dann auch gleich vom Anpfiff an der Partie, die HSG legte furios los. Nahezu jeder Angriff der Gastgeberinnen konnte zu Beginn erfolgreich ins Großenhainer Tor eingenetzt werden. Aus einer sicheren Abwehr heraus  wurde in jeder Phase von jeder Spielerin Druck ausgeübt und so stand es schnell 7:1 für die Hausherrinnen. Diese schienen nach dem Rähnitzspiel wie ausgewechselt, das Zusammenspiel klappte sehr gut und die Chancen wurde konsequent genutzt. Mitte der ersten Hälfte wurde dann nach und nach auf Seiten der HSG durchgewechselt, was auch zu keinem großen Spielflussabbruch führte. Vor allem das Umschalten von Abwehr in den Angriff nach einem Ballgewinn war sehenswert. Über die Stationen 12:6 und 15:8 wurden beim Halbzeitstand von 19:10 die Seiten gewechselt.

In der zweiten Spielhälfte galt es, den Druck und die Spielfreude aufrecht zu erhalten, was dann auch  über weite Strecken klappte. Der Torhunger schien an diesem Tag unersättlich, trotz des deutlichen Vorsprungs wurde immer weiter Druck auf den HC Großenhain ausgeübt. Die Gäste ihrerseits bemühten sich zwar, hatten es aber gegen eine agil wirkende HSG-Abwehr schwer. Wenn doch einmal etwas durch kam, hielten Katja Kutschbach oder Sophia Manthey, was zu halten ging. Positiv auch, dass alle Außenspielerinnen sehr druckvoll und erfolgreich an diesem Tage agierten und so einen Großteil zum Erfolg beitrugen. Ein Zeichen für eine tolle Mannschaftsleistung war sicher auch, dass sogar in Unterzahl der ein oder andere Treffer für die Spielgemeinschaft zu bejubeln war. Über ein 25:14 und 30:16 wurde der Sieg letztendlich ungefährdet eingefahren. Lisa Eger, Annelie Angermann und Anja Braune waren mit jeweils fünf Feldtoren die erfolgreichsten im Team der HSG Weißeritztalkreis.

 

HSG mit:  Sophia Manthey, Katja Kutschbach (beide im Tor); Doreen Klein (1/1), Lisa Egert (5), Daniela Meitzner (1), Sandra Kunath (2), Nicole Achtruth (2), Annelie Angermann (5), Maxi Ulbricht (2), Anja Braune (5), Manja Schulze (3), Madleen Mieth (2), Josephine Tietze (8/4); Michael Kühn (Trainer), Jörg Ulke (MV)


Doreén Klein    




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