Zweiter Sieg, es geht doch…

HSG Freital/Wilsdruff - SG Kurort Hartha II     24:35

 

Mit einem am Ende deutlichen Sieg können die Harthaer an das gute Ergebnis der Vorwoche anschließen. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigen die Spieler das Potenzial der Mannschaft auf.

War man beim ungefährdeten Sieg der 1. Mannschaft der HSG Weißeritztal, in der Spielrinnen aus Freital, Wilsdruff und Hartha mitwirken, noch auf derselben Seite, zumindest was das Fanlager anging, so endete dies mit Spielbeginn, denn es ging um wichtige Punkte. Hartha wollte nach dem Fehlstart und mit Blick auf die Liga ohne Favoriten den Anschluss ans Mittelfeld herstellen. Bis auf Kevin Arlt und Silvio Reinke waren alle Mann vom Heimsieg wieder an Bord. Torhüter Kühn fehlte aufgrund seines Einsatzes bei der 1. Mannschaft zunächst, traf aber zur zweiten Halbzeit pflichtbewusst ein. Vertreten wurde er von Martin Wätzig, der die Chance auf vermehrte Spielpraxis bekam. Und da das Abwehrverhalten der 2. Männer bisher wenig ansprechend war, bestand die Möglichkeit, sich am Samstagabend häufig zu beweisen. Die HSG Freital/Wilsdruff hatte bisher auch nur einen Sieg zu verzeichnen, aber das Debakel im letzten Jahr an gleicher Stelle und die volle Bank der Gastgeber ließen die Kurortler gewarnt ins Spiel gehen.

Die Hausherren markierten den ersten Treffer der Partie, den Hartha umgehend egalisierte und seinerseits in Führung ging. Die HSG hielt mit ihren erfahrenen Spielern dagegen, auch weil Harthas Abwehrverbund zwar besser gegen den Mann arbeitete, aber dafür das Blocken mitunter sträflich vernachlässigte. Ausgleichen konnten sie diese Mängel aber durch ein druckvolles Angriffsspiel. Besonders Felix Just fand immer wieder Lücken und brachte so seine Mannschaft in Führung. Gegen Mitte der 1. Halbzeit setzten sich die Gäste kontinuierlich ab und erspielten sich, auch aufgrund eines sehr guten Martin Wätzig im Tor einen Vorsprung von 9:14. Eine doppelte Unterzahl brachte dann aber einen Bruch ins Spiel und die Gastgeber holten auf. In der hektischen Schlussphase gelang es den Harthaern nur noch, die knappe Führung in die Pause zu retten, 13:14.

Nach dem Wiederanpfiff setzten sie genau das um, was sie sich vorgenommen hatten. Durch schnelle und präzise Angriffe, erzielten sie einfache Tore, wobei neben Just besonders Pollmer und Michel eine wichtige Rolle spielten. Die Gastgeber fanden kein Mittel gegen das Harthaer Angriffsspiel und leisteten sich selbst zu viele Fehler im eigenen. So setzten sich die Spieler von MV Kropp weiter ab. Beim Stand von 18:28 war das Spiel eigentlich gelaufen. Hartha wechselte nun munter durch, ohne den Vorsprung aufzugeben. So kamen alle Spieler zu ihren Einsatzzeiten um am Ende den wohlverdienten Auswärtssieg von 24:35 zu feiern. Dieser hätte bei konsequenter Chancenverwertung noch höher ausfallen können, geht aber völlig in Ordnung. Nun heißt es diese kleine Serie weiter auszubauen. Die Chance dazu erhalten die Spieler der SG am kommenden Samstag gegen die Reserve des Sachsenligisten HSV Weinböhla.




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